Friedrich Achleitner

wortgesindel

Cover: wortgesindel
Zsolnay Verlag, Wien 2015
ISBN 9783552057128
Gebunden, 112 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Herr Feige und Herr Mut unterhalten sich über einen mutmaßlichen Feigling; in des Teufels Küche sitzt ein Möchtegern, der keiner sein will; ein besoffener Kapuziner und ein Mohr im Hemd gehen am Wiener Stephansplatz auf einen Türkischen Honig; und im Hinterzimmer des Braugasthofes findet ein sechzigjähriges Maturatreffen statt. Friedrich Achleitner, der als Mitglied der legendären Wiener Gruppe einst die Mythen der traditionellen Poesie in ihre Teile zerlegte, geht dem Sinn, dem Hintersinn, aber auch dem Unsinn der Wirklichkeit auf den Grund.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.05.2015

Jan Koneffke kommt aus dem Schmunzeln nicht raus mit Friedrich Achleitners Prosaminiaturen. An der Absurditätsschraube der Sprache dreht der Autor tüchtig, versichert Koneffke, der Achleitners reichliche Bezüge zur Wiener Gruppe erkennt, etwa in dessen Lust, der Sprache alle Selbstverständlichkeiten auszutreiben und den Leser mittels Sprache naszuführen. Das scheinbar Harmlose der Texte sieht Koneffke rasch kippen in heillose Blödelei und aber auch in Erkenntnis.
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