Freya Stark (1893-1993) ist eine Klassikerin unter den allein reisenden Frauen. Mit ihrer resoluten Art und viel britischem Humor schildert sie ihre Reisen durch die unwegsamen und rauen Landschaften Kleinasiens. Sie begegnet immer wieder den Spuren Alexander des Großen und entdeckt vor Ort Widersprüche in der Geschichtsschreibung. Ihre Neugier ist geweckt - sie geht den Ungereimtheiten auf den Grund und konfrontiert die geografischen Gegebenheiten mit den Überlieferungen der Siegeszüge Alexanders. 1954 macht sich Freya Stark an die südliche und westliche Küste der Türkei auf. Unterwegs in der pamphylischen Hochebene stellt sich ihr plötzlich die Frage nach dem historischen Wahrheitsgehalt der antiken Überlieferungen über den Siegeszug Alexander des Großen durch Kleinasien.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 02.10.2002
Der Plan für dieses Reisebuch war nach Angaben von Freya Stark denkbar einfach. "Es sollte mit dem Anfang beginnen und sich dann, wie die Reise selbst, in gemächlichen Etappen seinem Ende zu bewegen", zitiert Tobias Gohlis die Autorin. Zum Glück hat sich Stark dann doch davon ablenken lassen, freut sich der Rezensent - eine kleine geografische Ungereimtheit zur Route, die Alexander vor 2300 Jahren genommen hatte, brachte sie durcheinander. Stark erkundete Lykien und Anatolien zwischen Izmir und Antalya und hinterließ eine nach Ansicht des Rezensenten "atemberaubende Beschreibung" dieses um 1950 noch ganz agrarisch-wilden Landstrichs.
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