Dieser Band bietet eine kompetente und unterhaltsame Einführung in die Braukunst und die Geschichte eines der beliebtesten Getränke der Menschheit. Darin wird zum einen erläutert, welcher Grundstoffe es zum Bierbrauen bedarf und wie der Brauvorgang verläuft. Ferner werden die technischen sowie wichtigen kultur-, rechts- und gesellschaftsgeschichtlichen Aspekte des Bierbrauens, des Bierkonsums und der Biervermarktung von den frühen Hochkulturen bis in die Gegenwart dargestellt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.12.2014
Gleich zwei neue Bücher über das Bier kann Rezensent Erwin Seitz annoncieren: Zunächst hat er Franz Meußdoerffers und Martin Zarnkows neues Werk "Das Bier" gelesen und kann zumindest festhalten, dass er sich bei der Lektüre bestens unterhalten hat. Er lernt in diesem Durchlauf durch die Jahrtausende etwas über die anthropologische Bedeutung des Bieres, erfährt, welche Rolle es in frühen Hochkulturen, etwa in Ägypten spielte und dass es seit dem frühen Mittelalter im nordwestlichen Europa neu entdeckt wurde. Auch über die Bedeutung des Bieres für den Getreideanbau liest der Kritiker etwas in diesem Buch, muss aber zugleich gestehen, dass er Hinweise auf die neueste wissenschaftliche Forschung schmerzlich vermisst. Darüber hinaus hätte er sich ein Literaturverzeichnis gewünscht.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…