Mit 50 s/w-Abbildungen. Frank Schirrmacher erkundet die Bedeutung von Georg Trakl, Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal, Stefan George und Gottfried Benn, deren ästhetische Errungenschaften die literarische Moderne prägten und bis heute nachwirken.
"Diese fünf Dichter sind Erscheinungsformen jenes Ausbruchs an Begabung, Energie und eines auf Totalität zielenden Verlangens, der die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte. Sie waren Entdecker, Eroberer, Besitzergreifer - und zwar in einer Vollständigkeit, die noch heute die Kunst zu lähmen scheint. Dergleichen hat es später nie wieder gegeben." Frank Schirrmacher.
Hymnisch bespricht Florian Illies diese Neuauflage von Frank Schirrmachers erstmals 1996 erschienenem Buch "Die Stunde der Welt", das neben den Aufsätzen zu George, Rilke, Hofmannsthal, Benn und Trakl auch zentrale Gedichte und Fotos der Dichter enthält. Selten ist der Kritiker, einst selbst Redakteur im FAZ-Feuilleton, seinem ehemaligen Chef so nahe gekommen wie in diesem Buch, in dem er überwiegend "leise Töne" vernimmt: Schirrmacher erscheint ihm nicht nur wie ein "Zeitgenosse", sondern geradezu wie ein "Seelenverwandter" der hier porträtierten Dichter, deren ewige Endzeitstimmung dem Apokalyptiker Schirrmacher so nahe lag.
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