Mit einem Vorwort von Harald Schmidt. Der Unternehmer Jürgen Großmann (*1952), der Arzt Dominik Pförringer (*1980) und die Studentin Franca Bauernfeind (*1998) - sie sind scheinbar "aus der Zeit gefallene" Vertreter dreier Generationen - und leben sehr gut damit. Aus ihrer ganz individuellen Perspektive stellen sie sich - teils gemeinsam - den beherrschenden Themen unserer Zeit: der wohlstandsgefährdenden Klima- und Energiepolitik, der regulierungswütigen Europäischen Union, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Flüchtlings- und Migrationsproblematik sowie der verbissenen Political Correctness mit Genderzwang. Ob sich die Autoren mit ihren Positionen (noch) im Mainstream bewegen, mag jeder für sich bewerten. Aber eines ist sicher: in eine Denkschablone lassen sie sich nicht pressen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.02.2024
Rezensentin Laura Gabler nimmt das Buch des EX-RWE-Vorsitzenden Jürgen Großmann, des Arztes Dominik Pförringer und der Studentin Franca Bauernfeind zum Anlass, über die im Band angesprochenen Themen Klima-, Energie-, Wirtschafts- und Migrationspolitik nachzudenken. Die Beiträge der Autoren selbst sieht sie kritisch. Einerseits greifen sie aktuelle Themen von "abseits des linksliberalen Meinungsspektrums" her auf, andererseits verfahren sie etwas selbstgefällig bei ihrem "Rundumschlag" gegen gesellschaftliche und politische Entwicklungen, meint sie. Atomausstieg und Migrationspolitik zu kritisieren, ohne konkrete Lösungen anzubieten, findet Gabler allzu wohlfeil.
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