Aus dem slowenischen von Johann Strutz. Auch sein Weg zu Helena, dachte er, und überließ die gräfliche Schamfalte der Geschichte, war durch Weihrauch und Weihwasser gegangen. Kaum hatte er sie auf den Stufen des Kommunionstisches zu Gesicht bekommen, wurde er sich der Sexualität seines Blicks bewußt. Beim Lauschen der Predigten und Evangelien nahm ihn ihr Liebreiz ein und brachte ihn näher an ihren zierlichen Körper im roten Röckchen, bei der Buße wurde die Entfernung zwischen ihnen um einige Klafter tiefer, und bei den letzten Kreuzen jagten die Augen, schon wieder begrüßt, hinter der kleinen Eva her, die in den Schutzraum ihrer Aufpasser verschwand, er konnte nur noch mit der Hand in die Richtung des Wagenschuppens deuten. Bereits damals hatte Helena nicht nur seine hochfliegenden Gedanken auf die Erde zurückgebracht, denn dadurch, daß er sich in sie verschaut hatte, waren mit einem Mal auch alle Andachtsübungen wie verwandelt, bekamen Sinn und Inhalt und wurden konkret. Penis meus ad te veniat, respondierte er vor dem Altar, et in vulva pax hominibus, hörte er das Gloria singen.
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