Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.05.2005
Christoph Haas lobt in seiner knappen Kritik an dieser Dissertation von Florian Höllerer besonders, dass sie auch für Nicht-Germanisten "mit Interesse und Gewinn zu lesen" ist. Höllerer untersucht darin die Rezeption der Werke Heinrich Heines durch Gerard de Nerval, der Heine ins Französische übersetzt hat, erklärt der Rezensent. Haas hebt hervor, dass der Eindruck, Nervals Übertragungen seien gegenüber den Originaltexten "blass, kunstlos", "trügt", wie der Autor in seiner Studie deutlich machen kann. "Sehr angenehm" findet der Rezensent, dass Höllerer in seiner Dissertation eine "klare, jargonfreie Ausdrucksweise" an den Tag legt.
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