Herausgegeben von Paola Gribaudo. Aus dem Spanischen von Sabine Giersberg, aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. Mit einem Essay von Carlos Fuentes. Mit 180 farbigen und 25 s/w-Abbildungen. Der Stil Fernando Boteros ist unverwechselbar: Seine Bilder zeigen monströs aufgeblasene Figuren von barocker Körperlichkeit und Stillleben mit riesigen Früchten, die in ihrer provokativen Übersteigerung dennoch eine erstaunliche Leichtigkeit bewahren. Dieser Band präsentiert die wichtigste und facettenreichste Gruppe im Oeuvre des kolumbianischen Malers: die Frauenbildnisse. "Boteros Frauen" versammelt alle maßgeblichen Frauen-Bilder, von den Anfängen seiner Karriere in den frühen 60er Jahren bis zu seinen allerneuesten Schöpfungen. Die Bandbreite des Dargestellten reicht dabei von Nonnen, bürgerlichen Ehefrauen und Damen der hohen Gesellschaft bis zu verführerischen Halbweltfiguren. Natürlich kommt dabei auch das Thema Erotik nicht zu kurz. Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes analysiert in einem einleitenden Essay kenntnisreich die Komponenten von Boteros Kosmos des Weiblichen. Frühe Archivfotografien und Zitate mit Selbstdeutungen des Künstlers ergänzen die über 200 Abbildungen. Als besonderes Künstlerbuch enthält "Boteros Frauen" vier von Fernando Botero eigens für diesen Band geschaffene Zeichnungen, die auf Velin-Papier gedruckt wurden.
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