Federico Axat

Mysterium

Thriller
Cover: Mysterium
Atrium Verlag, Zürich 2017
ISBN 9783855350063
Gebunden, 432 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Spanischen von Matthias Strobel. Als der erfolgreiche und todkranke Geschäftsmanns Ted McKay beschließt, sich selbst das Leben zu nehmen, bekommt er Besuch von einem Fremden, der ihn überredet, einen Mord zu begehen. Er willigt ein - und findet heraus, dass ihm sein Auftraggeber etwas Wichtiges verschweigt. Ted beschließt, die ihm verbleibende Zeit zu nutzen, um das Geheimnis des Fremden zu ergründen. Doch wie kann man die Wahrheit finden, wenn die eigene Welt eine einzige Lüge ist?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.04.2017

Sehr wild und unverständlich findet Rezensent Nicolas Freund den Anfang dieses surrealen Thrillers, der mit einem menschenfressenden Opossum anhebt, einem Selbstmordkandidaten mit Wahnvorstellungen und einem völlig verrückten Mordauftrag. Doch das geht für den Rezensenten in Ordnung, er kennt die hier herrschende Logik von Freud: Verdichtung und Verschiebung heißen die Schlüssel zum Verständnis des Traums, und sie wirken als Mechanismen auch in diesen Roman des Argentiniers Federico Axat, so Freund. Einiges ist ihm zu oberflächlich und undurchdacht, stilistisch überzeugt ihn der Roman nicht. Aber dann nennt Freund diesen Psychotrip doch sehr faszinierend und scheut sich nicht, die allergrößten Namen der lateinamerikanischen Literatur als Referenzgrößen heranzuziehen.
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