Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.2001
"Viel Atmosphärisches aus dem Bundesdorf" hat der Autor Paul Schwakenberg in diesem Buch zusammengetragen, meint "rab". Durch seine "vierzig Berufsjahre" in Bonn hat der Autor augenscheinlich guten Kontakt zur politischen Spitze gehabt; der Leser erfährt, wie es in der "guten alten Zeit der rheinischen Republik" zuging, übermittelt der Rezensent. Aufgeschrieben hat der Autor Anekdoten politischer Persönlichkeiten wie Adenauer, Scheel und Herbert Wehner, die - im Unterschied zur heutigen Polit-Prominenz - mit allerlei Kalauern aufwarteten, so der Rezensent. "Macht Dir eine Zeitung Kummer, denk dran: Morjen kommt 'ne neue Nummer" soll etwa Adenauer gesagt haben. Da freut sich der Rezensent: "Darauf kann man doch nur in einem Zug das bis zum Rand gefüllte Glas leeren".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…