Im Märchen wird er an die Wand geworfen und in einen Königssohn verwandelt; im Mittelalter wurde er als "unkeusches Tier" geächtet und verbrannt; heute ist er vom Aussterben bedroht. Doch kaum jemand weiß, daß wir dem Frosch zwei der schönsten Dinge der Welt verdanken: die Musik und die Liebe.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.11.2000
Jürgen Stahlberg findet das Buch, dass eine neue Version des Froschkönigs bietet, einfach "genial". Das Märchen, das bis in die heutige Zeit den "Tiefenpsychologen" Rätsel aufgebe, erfahre hier seine ultimative Deutung, so der Rezensent begeistert. Er schwärmt vom Humor des Autors, vermutet aber, dass er für sein Werk keinen "Kinderliteraturpreis" bekommen wird, weil so mancher Scherz eben nicht kindertauglich ist ("Der Frosche `spritzt dem Mädchen alle Schönheit aus seinem heißen Gesicht`") Waechter übertreffe sein Vorbild Wilhelm Busch bei weitem, preist der Rezensent, der den Autor "freier, deshalb wohl auch trauriger" findet. Die traurigen Stellen verschweigt der Rezensent allerdings vollständig.
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