Aus dem Amerikanischen von Gesine Strempel und Helmut Frielinghaus.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.01.2003
Nach einer etwas seltsamen Einleitung, in der vom Rezensenten Egon Schwarz einiges Verständnis für den Wunsch aufgebracht wird, mit Holocaust-Geschichten nicht mehr behelligt zu werden, stellt sich heraus, dass dieses Buch gar keine Holocaust-Geschichte ist. Oder genauer: es ist eine Holocaust-Nachgeschichte. Die Autorin Eva Hoffman ist als Tochter von Holocaust-Überlebenden im Nachkriegspolen aufgewachsen, sozialisiert worden im umfassendsten Sinn - und erlebt einen "gigantischen Kulturschock", als ihre Eltern im Jahr 1959 (sie ist dreizehn) mit ihr nach Vancouver auswandern. Ihr Ankommen, ihr Erleben der neuen Welt schildert Hoffman in diesem autobiografischen Bericht, und zwar, so Schwarz, mit "meisterlicher Akribie". Begeistert ist der Rezensent nicht nur von diesem Buch, sondern auch von der Übersetzung, die alle Klippen meistert.
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