Eva Börsch-Supan

Karl Friedrich Schinkel

Arbeiten für König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Kronprinz Friedrich Wilhelm (IV.)
Cover: Karl Friedrich Schinkel
Deutscher Kunstverlag, Berlin und München 2011
ISBN 9783422065420
Gebunden, 728 Seiten, 168,00 EUR

Klappentext

Mit 25 farbigen und 538 schwarzweißen Abbildungen. Herausgegeben von Helmut Börsch-Supan und Gottfried Riemann. Der Band ist einem Herzstück des Werkes Schinkels gewidmet, indem er zeitlich von 1809 bis 1840 seine Hauptschaffensperiode und zugleich die Entwicklung Preußens zum führenden Staat Deutschlands spiegelt. Für Schinkel, der vom Alter her zwischen dem nüchternen König und dem phantasievollen Kronprinzen stand, waren die beiden so unterschiedlichen Persönlichkeiten die wichtigsten privaten Auftraggeber. Ihnen widmete er seine schöpferische Kraft in der Balance zwischen Anpassungs- und Selbstbehauptungsvermögen. So ist der Band einem Herzstück des Werkes Schinkels gewidmet, auch indem er zeitlich von 1809 bis 1840 seine Hauptschaffensperiode und zugleich die Entwicklung Preußens zum führenden Staat Deutschlands spiegelt. Meisterwerke wie der Pavillon des Königs in Charlottenburg, die Anlagen für den Kronprinzen in Charlottenhof und dessen Wohnräume im zerstörten Berliner Schloss sind ausführlich dokumentiert; beim Mausoleum der Königin Luise ergeben sich neue Erkenntnisse zu Schinkels Kunsttheorie, sein Verhältnis zu Gentz, zu Rauch. Neben kursorischen Angaben zu Festdekorationen, vom König bestellten Medaillen und Gutachten wird erstmals das für die Kronprinzessin geschaffene Kunstgewerbe vorgestellt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.07.2012

Camilla Blechen begrüßt diesen Band über Karl Friedrich Schinkels Arbeiten für preußische Könige, der im Rahmen der Dokumentationsreihe des Lebenswerks des Architekten erschienen ist. Eva Börsch-Supan stellt für sie darin die Sommerhäuser, die Schinkel für König Friedrich Wilhelm III. und Kronprinz Friedrich Wilhelm gebaut hatte, kenntnisreich vor. Diese Bauten dokumentieren in ihren Augen die Italien-Sehnsucht der Königsfamilie. Vor allem im Blick auf die große Schinkel-Ausstellung, die im Herbst beginnt, scheint der Rezensentin der Band von Bedeutung, erläutert er doch die "glanzvollsten Partien" im Schaffen Schinkels.
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