Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2000
Tobias Asmuth bespricht diesen Band mit deutlicher Begeisterung, die besonders dem Detailreichtum und der seiner Ansicht nach sehr differenzierten Darstellung gilt. Neben einer historischen Aufarbeitung der makkabischen Sportbewegung, die vor allem durch den zunehmenden Antisemitismus in deutschen Turnvereinen starken Zulauf zu verzeichnen hatte, gehe der Autor auch ausführlich auf das `Muskeljudentum` ein, in dem Friedler eine Antizipation vom Klischee des unsportlichen Juden bei den Juden selbst zu erkennen glaubt. Neben einem ausführlichen Teil über die Olympischen Spiele 1936 schätzt der Rezensent an diesem Band auch die Beschreibung der religiöse Einflüsse, die bei der Makkabi-Sportbewegung eine Rolle gespielt haben sowie den nicht unproblematischen Umgang mit Frauen in diesen Vereinen. Das Lesen des Bandes sei "ein Genuss", nicht zuletzt wegen der großartigen und originellen Bebilderung, findet Asmuth.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…