Aus dem Englischen von Ulrich Thiele. Ein kaputter Toaster, eine uralte Kamera, eine defekte Autobatterie: Wie konnte Nick ahnen, dass es sich bei dem Schrott auf seinem Dachboden um bahnbrechende Erfindungen Nikola Teslas handelt? Leider sind die Gegenstände nicht nur genial, sondern auch gefährlich. Denn der Geheimbund der Accelerati will sie für sich - um jeden Preis! "Teslas Vermächtnis" ist der Auftakt zu einer neuen, rasanten Trilogie für Jungen und Mädchen ab 11 Jahren. Unglaubliche Erfindungen des Genies Nikola Tesla spielen eine entscheidende Rolle in dieser temporeichen Abenteuergeschichte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.09.2015
Im Grunde funktioniert Neal Shustermans und Eric Elfmans "Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis" wie eine Fantasy-Geschichte, verrät Rezensent Markus Schulte von Drach: eine Gruppe jugendlicher Außenseiter entdeckt auf dem Dachboden ein paar Gegenstände mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und wird auf einmal von bösen Schergen gejagt, die mithilfe besagter Gegenstände höchstwahrscheinlich die Welt unterwerfen wollen, fasst der Rezensent zusammen. Nur sind die Gegenstände in diesem Fall nicht eigentlich magisch, sondern Erfindungen des so genialen wie verrückten Physikers Nikola Tesla, erklärt der Rezensent, und die Bösewichte ist ein Geheimbund, den dessen größter Konkurrent Thomas Edison einst ins Leben gerufen hatte. Was dieses Buch empfehlenswert macht, ist allerdings nicht der Sprung in die Naturwissenschaft, sondern das Einfühlungsvermögen der beiden Autoren für ihre jugendlichen Helden, so Schulte von Drach, der sich schon auf die zwei Folgebände freut.
Nicht ganz glücklich wird Stefan Grund mit diesem Kinderbuch über den serbisch-amerikanischen Pionier der Elektrotechnik Nikola Tesla. Daran, dass der Wissenschaftler popkulturell heroisiert wird, hat Grund nichts auszusetzen. Die von den Autoren erzählte Geschichte des 14-jährigen Nick, der auf einem Dachboden die Technik Teslas entdeckt (ein Tonband, das Gedanken liest, eine Batterie, die Leben schafft) und sich dadurch allerhand Schwierigkeiten einhandelt, scheint ihm allerdings etwas zu verworren. Am Ende hält er eine Menge loser Erzählfäden in der Hand und weiß vor lauter Action im Text nicht, was wahre Erzählkunst alles aus so einer Geschichte hätte zaubern können. Eine Menge mehr als im Buch steht, vermutet der Rezensent.
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