Emrah Serbes

Behzat C.

Jede Berührung hinterlässt eine Spur
Cover: Behzat C.
Binooki Verlag, Berlin 2012
ISBN 9783943562033
Broschiert, 320 Seiten, 15,90 EUR

Klappentext

Aus dem Türkischen von Oliver Kontny. Behzat Ç., Hauptkommissar bei der Mordkommission in Ankara, ist ein mürrischer Kettenraucher, der gern flucht und lieber zuschlägt als diskutiert. In seinem Job als gilt er als "Experte für Straftaten gegen das Leben". Nach Dienstschluss hört er leidenschaftlich gern Polizeifunk und interessiert sich auch sonst mehr für Verbrechen als für seine Familie. Und so scheitert zuerst seine Ehe und dann die Beziehung zu seiner Tochter. Als in der Nacht zu Neujahr eine junge Frau von der Terrasse einer Bar stürzt, glaubt er nicht an Selbstmord. Der Fall führt ihn und seine skurrilen Kollegen quer durch Ankara und in die dunklen Machenschaften des Geheimdienstes.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 21.07.2012

Ein "buntes Panoptikum" erblickt Rezensentin Katharina Granzin in Emrah Serbes offenbar prächtig ausgeschmücktem Kriminalroman, der seinen Protagonisten, einen mit Marlowe und Wallander durchaus eng verwandten Kriminalbeamten, ins politische Milieu an der Universität in Ankara führt, um Licht in die Umstände eines angeblichen Selbstmords zu bringen. Das Talent des Autors zur Beschreibung eines umfassenden Figurenensembles und zahlreicher Orte gestalte die Lektüre zwar durchaus "abwechslungsreich, oft amüsant", wie die Rezensentin bescheinigt, doch verliert sie dabei auch häufiger mal den Überblick über Figurennamen und Motivationslagen. Grausam findet sie indes das Ende, das für den Ermittler ein - nicht näher beschriebenes - Unglück bereit hält, das aber, immerhin, auf eine baldige Fortsetzung verweist.
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