Um ein Nachwort von Ulrich Weinzierl ergänzte Sonderausgabe. Die "Kulturgeschichte der Neuzeit" von Egon Friedell, erstmals 1927 bis 1931 als dreibändiges Werk herausgegeben, 1989 als einbändige Sonderausgabe aufgelegt, 1996 in Beck's Historische Bibliothek übernommen, erscheint jetzt in neuer Ausstattung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.05.2013
Egon Friedells "Kulturgeschichte der Neuzeit" ist vollkommen zurecht noch eine der beliebtesten historischen Gesamtdarstellungen, findet Michael Stallknecht, und dass, obwohl sie stellenweise in der Sache überholt sein dürfte. Das besondere an Friedells Buch ist, dass der Autor die Geschichte so gelungen in Anekdoten kleidet, dass er dem Lesenden die wichtigsten Figuren direkt vor Augen stellt, erklärt der Rezensent. Wer mit Friedell die Französische Revolution durchschritten hat, wird die dort heraufbeschworenen Charaktere noch lange im Kopf haben, nachdem er anderswo gelesene, vielleicht neuere Erkenntnisse längst wieder vergessen hat. Dass das Nachwort des Journalisten Ulrich Weinzierl auch noch gelungen ist und dem Buch einige spannende Gedanken über die christlichen Einflüsse auf Friedells Weltbild enthält, rundet das Ganze noch gebührend ab, findet Stallknecht.
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