Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2000
Eine Definition für den "Spin Doktor" haben die Autoren des Bandes nicht zu bieten, ebenso wenig wie der Rezensent Klaus-P. Schmidt-Deguelle, der als "freier Medienberater und Spindoktor" vorgestellt wird. Dafür aber gibt es, nicht zuletzt dank der Mithilfe von CDU-Spindoktor Peter Radunski jede Menge Empirie und Einblicke in "die hohe Schule der Manipulation". Konstatiert wird die Annäherung an amerikanische Verhältnisse, Symbole seien an die Stelle von Inhalten getreten, die Medien reagieren darauf mit "Infotainment" und fordern den raffinierten Umgang mit "good or bad images" geradezu heraus, behauptet Schmidt-Deguelle. Des Rezensenten Lob bleibt durchweg implizit, dafür gibt es noch einen Schlussschlenker in eigener Sache: stelle man nur ein Team der Besten zusammen, dann werde "der Erfolg berechenbar". Schmidt-Deguelles Telefonnummer steht leider nicht dabei.
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