Dieses Buch bietet einen Überblick über die Entwicklung des römischen Weltreichs im Spiegel seiner Provinzen. Schwerpunkte der Darstellung liegen auf der militärischen Ausbreitung der römischen Provinzialherrschaft, auf Regierung und Verwaltung der Provinzen, ihren Gesellschaften sowie auf der Geschichte der Provinzen nach dem Ende des römischen Reiches.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.05.2009
Thomas Speckmann schätzt Eckhard Meyer-Zwiffelhoffers Studie zur Geschichte der römischen Provinzen, die er kurz im Rahmen einer Sammelrezension von Büchern bespricht, die anlässlich der Schlacht im Teutoburger Wald vor 2000 Jahren erschienen sind. Er hebt hervor, dass der Althistoriker zwei häufig genannte Motive für Roms Expansion ausschließt. Zum einen finde Meyer-Zwiffelhoffer in den Quellen keinen Hinweis auf eine imperiale Strategie des römischen Senats, zum anderen bezweifle er, dass die Expansion Roms im Falle Germaniens ökonomisch motiviert war. Wie Speckmann rekapituliert, sieht Meyer-Zwiffelhoffer den tatsächlichen Grund bei den Germanen selbst, die immer wieder in Roms linksrheinische Provinzen einfielen und unter Augustus "befriedet" werden sollten.
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