Dorothea Razumovsky

Letzte Liebe

Roman
Cover: Letzte Liebe
Weissbooks, Frankfurt am Main 2009
ISBN 9783940888440
Gebunden, 152 Seiten, 18,80 EUR

Klappentext

Jetzt reicht es!, sagt sich die alte Dame, die genug hat von den Sticheleien ihrer Stieftochter, und mietet sich in einem Seniorenstift ein: um frei zu sein, um tun und lassen zu können, was sie für richtig hält. Mit Witz, Wagemut und unstillbarem Erfahrungshunger taucht sie ein in ein neues Leben mit neuen Freunden und Verehrern, begleitet von ihrem Hund Cora und ihrem Laptop. Und entdeckt, dass es, auch für sie, noch Liebe gibt und dass es nie zu spät ist, zu sich selber zu kommen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.01.2010

Eine Mischung aus "Harold and Maude"-Romanze und sozialkritischer Reportage stellt der Roman "Letzte Liebe" von Dorothea Razumovsky in den Augen von Rezensent Samuel Moser dar, und die kann den Rezensenten nicht überzeugen. Nicht nur Kitsch und Klischee lauerten bei dieser Geschichte um eine alte Dame, die Sympathien für einen jungen russischen Immigranten entwickelt, zudem stört den Rezensenten der sozialkritische Impetus des Buches, der, wie er findet die Fiktion untergräbt und den Roman ins "Triviale" kippen lässt.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2009

Wohlwollend hat Sabine Doering dieses späte Romandebüt von Dorothea Razumovsky aufgenommen. Dabei hat sie der Roman um die Witwe eines berühmten Philosophieprofessors, die vor ihrer Tochter und deren neuem Lebensgefährten in ein Seniorenstift flüchtet und sich mit Wowa, einem sechzehnjährigen Spätaussiedler mit etlichen Problemen, anfreundet, nicht hundertprozentig überzeugt. Einige Passagen scheinen ihr doch etwas "lehrbuchhaft" und die Ausführungen über Jugendsubkulturen klingen für sie mitunter nach "gutgemeintem Volkshochschulvortrag". Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Szenen, die sie glaubwürdig und berührend findet.

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