Dieter Hildebrandt

Nie wieder achtzig

Cover: Nie wieder achtzig
Karl Blessing Verlag, München 2007
ISBN 9783896673312
Gebunden, 238 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Das neue Buch zeigt den großen Satiriker in Höchstform. Hildebrandt kommt vom Hundertsten ins Tausendste, er verknüpft die Politik mit der Kunst, das Persönliche mit dem Nationalen. Er ist angriffslustig, wo es Not tut, nachdenklich, wo es angebracht ist, und komisch, wenn es ihm gefällt. Das wird vielen gefallen. Es gibt schließlich wieder Wichtiges zu kommentieren und zu beschreiben. Es wird ihm etwas einfallen zu Gammelfleisch und Gesundheitsreform, zu Papst Benedikt und Bär Bruno, zu Bundeswehreinsätzen und Transrapid-Rangeleien und natürlich zur Fußball - WM hinter uns, EM vor uns.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.05.2007

Mit großem Vergnügen hat Franziska Augstein diesen Band mit Dieter Hildebrandts jüngsten Satiren gelesen. Sie attestiert dem Autor und Kabarettisten, der am 23. Mai achtzig Jahre wird, ein besonderes Gespür für die gedrechselte Phrasensprache der Politik. Seine satirische Sezierung von Phrasenakrobaten wie Müntefering, Merkel oder Rainer Brüdele führt für Augstein vor Augen, "was für ein lustiges Volk die Deutschen eigentlich sind". Anstoß nehme Hildebrandt neben dem Politsprech vor allem an den schlichten Lügen in der Politik, die heute meist achselzuckend hingenommen werden. Gerade bei seinen Einlassungen zu Innenminister Schäuble erweist sich der Autor nach Ansicht Augsteins einmal mehr als "der bitterkomische Hildebrandt, der Moralist, der große Satiriker." Gut gefallen haben ihr auch die Zeichnungen von Dieter Hanitzsch.
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