Mitarbeit Dr. Hans Prescher. Mit zahlreichen s/w Abbildungen. Dieter Grossherr, viele Jahre Auslandskorrespondent beim ZDF, hat von 1952 bis 1962 als Student und junger Journalist in München gelebt. In diesem Buch blickt er zurück auf Weggefährten und Zeitgenossen, namhafte Schriftsteller und Publizisten, Theaterleute, Filmemacher und Kabarettisten. Sie haben das politische und kulturelle Klima in den ersten dreizehn Jahren der Bundesrepublik ab 1949, in denen die Isar-Metropole zur "heimlichen Hauptstadt" Deutschlands wurde, entscheidend beeinflusst. "Sie können sich nicht vorstellen, welche Energien in München freigesetzt wurden", hieß es in der Süddeutschen Zeitung vom 24. Mai 2002 über jene Zeit des Aufbruchs nach dem Krieg. "Nie mehr war es so spannend und schöpferisch."
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Am ersten April 1958 veröffentlichte die Zeitschrift Die Kultur den Aufruf "Niemals Atomwaffen für Deutschland". Am 25. März hatte der Bundestag die Atombewaffnung der Bundeswehr beschlossen. Den Aufruf in Die Kultur hatten mehr als eintausend prominente Bürger unterzeichnet. Alfred Andersch und Ingeborg Bachmann, Peter Rühmkorf und Martin Walser. Wer weiter liest, stößt auch auf den Namen Horst Tappert. Ich hatte nicht erwartet, Deutschlands erfolgreichsten Schauspielerexport einmal in solchen Zusammenhängen zu sehen. Dieter Grossherrs kleines Buch über München zwischen 1949 und 1962, zwischen Gründung der BRD und Schwabinger Krawallen, bietet einige solcher Geschichtslektionen... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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