Detlev Ganten

Leben, Natur, Wissenschaft

Alles, was man wissen muss
Cover: Leben, Natur, Wissenschaft
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003
ISBN 9783821839813
Gebunden, 608 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Unter Mitarbeit von Thomas Deichmann und Thilo Spahl. Die Naturwissenschaften sind so vielfältig wie das Leben selbst. Spektakuläre Theorien, schillernde Persölichkeiten und praktische, teilweise ganz zufällige Entdeckungen im Forschungsalltag haben sie im Laufe der Jahrhunderte zu immer neuen Ufern getrieben. Detlev Ganten, der Deutschlands bedeutendstes Zentrum für medizinische Genforschung leitet, präsentiert den Wissensstand zu Beginn des dritten Jahrtausends und führt dem Leser vor Augen, was das Leben in all seinen Facetten ausmacht. Wie entwickelte sich das Leben auf der Erde? Gibt es Leben im Universum? Lassen sich Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche und Erdbeben vorhersagen? Wie funktioniert das Klima? Was sind Risiken und Vorteile von Klonen und Stammzelltherapie? Was ist Bewusstsein?

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 27.11.2003

Manuela Lenzen lässt keinen Zweifel daran, dass der Pharmakologe und Vorsitzende des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin, Detlev Ganten, unter Mitarbeit der Journalisten Thomas Deichmann und Thilo Spahl ein ebenso mutiges wie hilfreiches Werk vorgelegt hat, wenngleich die Art der Argumentation sie auf die Barrikaden treibt. Auf fast 600 großformatigen Seiten werde all das erklärt, was es zu wissen gelte. Dabei decken die Autoren ein "von den Weiten des Universums bis zu den Genen in der Enge der Körperzellen" ein schier unglaubliches Themenspektrum ab, lobt die Rezensentin. Die Artikel, meist "verständlich und flott" formuliert, bisweilen auch "witzig" bis "flapsig", machen neugierig auf mehr und bieten erste Literaturempfehlungen, versichert sie. Doch gerade bei den "heißen Themen" wie Klonen, Stammzellforschung oder Gentechnik, die lobenswerter Weise Aufnahme gefunden haben, verkünden sie für Lenzens Geschmack zu vehement "ungeteilten Fortschrittsoptimismus", in dem sie eine Spur Naivität ausgemacht hat. So uneingeschränkt huldigen die Autoren der Freiheit der Forschung, dass man als Kritiker nur allzu schnell als der "naive Trottel" dastehe, schreibt die Rezensentin konsterniert. Und damit hätten sie sich selbst unschöne Schrammen in den Lack gekratzt.

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