David Mitchell

Slade House

Roman
Cover: Slade House
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018
ISBN 9783498042769
Gebunden, 240 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Volker Oldenburg. Geh die Slade Alley hinunter - schmal, feucht und leicht zu verfehlen, selbst wenn du sie suchst. Finde das kleine schwarze Eisentor in der Mauer zur Rechten. Keine Klinke, kein Schlüsselloch, aber wenn du es berührst, schwingt es auf. Tritt in den sonnendurchfluteten Garten eines alten Hauses, das dort unpassend wirkt: zu nobel für die schäbige Nachbarschaft, irgendwie zu groß für das Grundstück. Ein Fremder begrüßt dich und führt dich hinein. Zunächst möchtest du gar nicht mehr fort. Dann merkst du, dass du es nicht mehr kannst. Denn alle neun Jahre, am letzten Sonntag im Oktober, wird ein "Gast" ins Slade House eingeladen. Doch warum wurde er oder sie ausgewählt, von wem und zu welchem Zweck?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.05.2018

Rezensentin Jutta Person stellt fest, dass David Mitchells Dauerfeuerwerk der Figuren, Handlungen und ihrer Verflechtungen in diesem Roman einen selbstironischen Dreh bekommt, etwa indem der Autor sich selbst zitiert, das Buch als Mischung aus M. C. Escher und Stephen King apostrophiert und seine Konstruktionsprinzipien offen darlegt. Auch wenn der Autor sprachlich und stilistisch nicht überzieht, an popkulturellen Verweisen und Knalleffekten mangelt es diesem "verspielten Gruselknaller", in dem zwei Seelenvampire ihr Unwesen treiben, nicht, meint Person.
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