Aus dem Englischen von Christine Ammann. Über ein Jahr hat der amerikanische Biologe David Haskell einen Quadratmeter altgewachsenen Wald immer wieder besucht und bis ins Detail studiert. Ausgerüstet nur mit Objektiv, Lupe und Notizbuch, Zeit und Geduld, richtet der Biologe seinen Blick auf das Allerkleinste: Flechten und Moose, Tierspuren oder einen vorbeihuschenden Salamander, Eiskristalle oder die ersten Frühlingsblüten. Und entfaltet mit dem Wissen des Naturforschers und der Beschreibungskunst eines Dichters ein umfassendes Panorama des Lebens im Wald, des feingewobenen Zusammenlebens in einem jahrhundertealten Ökosystem.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.12.2015
Ein Quadratmeter Wald, nach oben bis in den Himmel verlängert, ist das Forschungsobjekt von David G. Haskell: über ein Jahr beobachtet der Biologe aufmerksam Pflanzen, Pilze und Käfer, lässt sich von einer Mücke stechen (von einer Zecke lieber nicht) und von Nachtfaltern bekrabbeln und gewährt einen einzigartigen Einblick in die wundersamen Wirkungsweisen und ewigen Kreisläufe der Natur, fasst Sylvia Staude angeregt zusammen. "Überwiegend fein und sehr anschaulich beschrieben" verdeutlicht der Autor der Rezensentin nicht zuletzt die Bedeutung der Natur (und ihrer Abwesenheit) für den Menschen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…