Von Rudolf Böhlke, Joachim Spill und Gerd Stürz. Das Autorenteam entwirft ein Szenario Deutschlands im Jahre 2018 - ausgehend von der Analyse des Ist-Zustandes 2004. Sie wollen Mut machen, die anstehenden Herausforderungen annehmen, die Diskussion um notwendige Veränderungen anregen. Es gilt, endlich wieder Neugier auf Chancen zu wecken, zumal die Aussichten besser sind, als sie gemeinhin dargestellt werden. Denn die Grunddaten stimmen. Deutschland könnte für die Zukunft nicht besser gerüstet sein: Die geographische Lage in der Mitte Europas, die ausgebaute Infrastruktur, renommierte Forschungseinrichtungen sowie ein dichtes Netz an Schulen und Universitäten sollten beste Voraussetzung für das "Durchstarten" bieten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.05.2004
Klaus Peter Krause kann sich vorstellen, dass dieses Buch, dass sich mit der Entwicklung und den Defiziten der deutschen Wirtschaft beschäftigt, zunächst als ein weiteres Werk zu den Missständen, "gelangweilt" beiseite gelegt werden könnte und betont deshalb die "Notwenigkeit" solcher Bestandsaufnahmen. Auch dieses Buch enthält mehr "Diagnose" als Therapie, wie die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland beseitigt werden könnten, räumt der Rezensent ein. Er attestiert der Darstellung aber, "klug geschrieben" zu sein und freut sich, dass es nicht "ermüdend" und dabei gut lesbar und verständlich ist. Und schließlich, so Krause zustimmen, steckt doch schon in der zutreffenden "Diagnose" die "Therapie".
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