Die Möwe will nur da sein, wo es blauer ist. Und damit beginnt zwischen Himmel und Meer ein prachtvolles Schauspiel der Farben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2011
Genüsslich schwelgt Rezensentin Susanne Klingenstein in den farbsatten Illustrationen und der Eleganz der Prosagedichte dieses Kinderbuchs, in dem eine Möwe Himmel und Meer im Streit über das blauste Blau gegeneinander antreten lässt. Wer mag, kann hier eine wunderschön illustrierte Naturgeschichte des Wasserkreislaufs wie eine Demonstration der Farbenlehre entdecken, genauso aber geht es um die emotionale Wirkung der Farben, erklärt die begeisterte Rezensentin. Auch eine ethische Dimension lässt sich in ihren Augen in dem listig entfachten Wettkampf der Möwe entdecken, so Klingenberg, die das Buch aber zu allererst als "Augenschmaus" bewundert.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…