Aus dem Amerikanischen von Katharina Martl. Courtney Gustafson erzählt, wie eine Wahlfamilie streunender Katzen ihr Leben komplett auf den Kopf stellte. Persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Beobachtungen verbindend, schreibt sie über Fürsorge und Empathie, Mental Health und Misogynie, Tierschutz und Aktivismus - und darüber, wie eine soziale Gemeinschaft im digitalen Raum zum auffangenden Sicherheitsnetz werden kann.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 10.07.2025
Cat Content der ergiebigeren Art bietet dieses Buch, freut sich Rezensentin Anne Kohlick. Courtney Gustafson, die den TikTok-Kanal "Poets Square Cats" betreibt und ihr nicht allzu üppiges Gehalt im sozialen Bereich verdient, schreibt darin über eine ganze Horde Katzen, die bei ihrem Haus auftauchten, deren Futter sie aber kaum bezahlen konnte. Erst Spendenaufrufe im Internet brachten die Wende, den Katzen geht es inzwischen gut, Gustafson nimmt dies laut Kohlick zum Anlass, über das Leben im Kapitalismus nachzudenken: Sie schreibt über ihren Job bei den Tafeln von Tucson während Corona ebenso wie über Schönheitsideale und Obdachlosigkeit. Das alles ist flüssig geschrieben, klug gebaut und von Katarina Martl gut ins Deutsche übersetzt, lobt Kohlick, die sich nach der Lektüre der Autorin nahe fühlt.
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