Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers. "An diesem Tod ist etwas seltsam."- "Luzifer" ist von einer wahren Begebenheit inspiriert, jedoch kein Schlüsselroman. Connie Palmen analysiert einen von Fragen und Geschichten umgebenen Tod, indem sie Tatsachen und Fiktion subtil miteinander verwebt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2008
Ein Buch, das die Vermengung von Wirklichkeit und Fiktion thematisch wie formal angeht, und eines, das dabei höchst virtuos vorgeht, möchte Anja Hirsch uns ans Herz legen. Die Frage, ob der Text um den rätselhaften Tod einer Schauspielerin als Schlüsselroman oder als Charakterstudie zu lesen sei, beantwortet Hirsch indirekt mit ihrem Hinweis auf die Allgemeingültigkeit dessen, was Figuren und Handlung dem Leser hier mitteilen. Dass es nämlich um die Selbstinszenierung und schlussendliche Vereinsamung des Künstlers geht und um Subjektivität. Seine Klischeeseligkeit in Bezug auf die Künstlerexistenz ist schon das Einzige, was die Rezensentin dem Roman und seiner Autorin Connie Palmen vorwerfen mag.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…