Christoph Strupp analysiert die theoretischen Aspekte der Kulturgeschichtsschreibung Huizingas und geht darüber hinaus, indem er Huizingas Tätigkeit als Kulturkritiker und sein weitreichendes Engagement im allgemeinen kulturellen und wissenschaftlichen Leben der Niederlande einbezieht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.12.2000
Dem "berühmtesten niederländischen Historiker" sieht der "uha" abgekürzte Rezensent mit dieser Biographie offenbar ein gebührendes Denkmal gesetzt. Wenigstens haben ihm die "umfangreichen Archivstudien" Eindruck gemacht, mit deren Hilfe der Autor Huizingas wissenschaftliche, kulturpolitische und kulturkritische Leistungen aufarbeite, wie er schreibt. Wenig ergiebig dagegen findet er den im Buch enthaltenen historiographiegeschichtlichen Abriss der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, "vor dessen Hintergrund die sogenannten `postmodernen` Anteile in Huizingas Werk diskutiert werden". Die "ausgetrampelten Pfade", die der Autor laut "uha" in diesem Fall bevorzugt, erweisen sich also als Sackgassen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…