Christoph Schmitz

Das Wiesenhaus

Roman
Cover: Das Wiesenhaus
Suhrkamp Verlag, Berlin 2012
ISBN 9783518422854
Gebunden, 196 Seiten, 22,95 EUR

Klappentext

Im Körper von Johannes Schneider regiert der Krebs. Auch wenn seine Familie sich rührend kümmert, es besteht wenig Hoffnung. Er fürchtet sich vor dem, was kommt, und davor, dass nichts bleibt von ihm und seinem Leben. Im Schreiben geht er gegen die Angst und das Vergessen an und träumt sich zurück in seine Kindheit im Rheinischen, an einen geradezu mythischen Ort - ins Wiesenhaus. Hier blüht das Leben wie die Landschaft. Doch bringt der Blick zurück auch Verdrängtes ans Licht, unerwartet bekommt das Familienidyll erste Risse. Langsam, aber sicher schreibt Schneider sich voran, hin zur Wahrheit darüber, was damals wirklich geschah und wie er zu dem wurde, der er heute ist.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2012

Wie Christopher Schmitz in seinem Romandebüt "Das Wiesenhaus" seinen an Krebs sterbenden, erst 50-jährigen Protagonisten ganz ohne Pathos und Selbstmitleid auf sein Leben zurückblicken lasse, ringt Rezensent Alexander Kosenina einige Anerkennung ab. Vom Sterbebett aus erinnere sich der Familienvater an die überlieferten Geschichten seiner Urgroßeltern, seinen bewunderten Onkel Jupp, der ihn nicht nur zum Angeln am Rhein, sondern auch zum Glücksspiel mitnahm und vor allem an das titelgebende Wiesenhaus, das zum Ort der Träume und Kindheitserinnerungen gerät. Der Kritiker liest hier die Geschichte eines ganz durchschnittlichen Lebens, das aber mit viel Mut zur persönlichen Auseinandersetzung erzählt wird. Nach der Lektüre dieses "sensiblen" Romans bleibt er sogar mit ein wenig Hoffnung zurück.
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