Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Thomas ist bei seinen Großeltern zu Besuch, als sich sein Opa einfach im Schlaf aus dem Leben verabschiedet. Wird er nun seinen Opa vergessen, fragt sich Thomas etwas bange - seinen Opa, der immer von seinen wunderbaren Träumen zu erzählen wusste?! Dann beginnt Thomas selbst von seinem Opa zu träumen …
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.07.2021
Rezensent Kai Spanke gefällt das neue Kinderbuch "Traumopa" von Dolf Verroen. Der niederländische Autor - 1928 geboren, wie der Rezensent betont - beschäftigt sich trotz seiner jungen Zielgruppe in diesem kleinen Band feinfühlig und in leichter Sprache mit der Thematik Tod und lässt hierfür den zugänglichen zehnjährigen Thomas als Ich-Erzähler fungieren, erklärt Spanke. Lobend lobgt er die Sachlichkeit der Erzählung hervor. Das Buch wirke dem Rezensenten zufolge an manchen Stellen überraschend tiefgründig für eine Kindererzählung, doch die Menge an Selbstreflexivität sei genau richtig. Ein schnelles Buch, das mit seinen plastischen, erzählungsverdichtenden Illustrationen Charlotte Dematons' auch über die Erzählung hinaus Spaß macht, schließt Spanke.
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