Charles Scott Richardson

Das Ende des Alphabets

Roman
Cover: Das Ende des Alphabets
Piper Verlag, München 2007
ISBN 9783492050654
Gebunden, 143 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Carina von Enzenberg. Ambrose Zephyr bewohnte mit seiner Frau ein schmales, mit Büchern vollgestopftes viktorianisches Reihenhaus. Er besaß zwei maßgeschneiderte Anzüge und versäumte es nie, seiner Frau Zipper die Tür aufzuhalten. Zipper ruhte in sich wie kaum eine andere, nahm Dummköpfe mit Anmut hin und trug nur zum Lesen eine Brille, die sie in einem kleinen Geschäft in Paris gekauft hatte. Für sie war Ambrose schlicht der einzige Mann, den sie jemals wirklich geliebt hatte. Nun sollte er sterben, und der Arzt hatte ihnen geraten, für die verbleibenden 26 Tage Vorkehrungen zu treffen. Aber Ambrose hatte den rindsledernen Koffer unter dem Bett hervorgezogen und beschlossen, sich mit Zipper auf eine unvergessliche Reise zu machen. Bei A wie Amsterdam fingen sie an, besuchten Berlin, Chartres und die Pyramiden von Gizeh. Doch schon bald mussten sie erkennen, dass es so nicht würde weitergehen können.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2008

Geradezu ins Schwärmen gerät Rezensentin Julia Bähr über Charles S. Richardsons Roman über einen Mann, der mit seiner Frau die Orte ihres gemeinsamen Lebens bereist, nachdem er erfahren hat, dass er wegen einer Krankheit nur noch einen Monat zu leben hat. Wie der Autor diese Geschichte erzählt, hat Bähr sehr berührt. Sie lobt seine unprätentiöse, einfache Prosa, sein umsichtiges Erzählen, seine starken, ja "außergewöhnlichen" Figuren. Dabei gelingt es Richardson in ihren Augen stets, die Balance zwischen ernsthaft und leicht zu wahren. Ganz entzückt zeigt sie sich auch von der schönen Aufmachung des Buchs. Ihr Fazit: ein "bezauberndes Stück Literatur".
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