Chahdortt Djavann

Was denkt Allah über Europa?

Gegen die islamistische Bedrohung
Cover: Was denkt Allah über Europa?
Ullstein Verlag, Berlin 2005
ISBN 9783550078491
Gebunden, 96 Seiten, 12,00 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Petra Metz. Was denkt Allah über Europa? Was denkt Allah über den Islamismus, über Terrorismus? Was denkt Allah über jene, die für ihn töten und sterben? Was denkt Allah über die Mullahs, die selbsternannten Anwälte Allahs? Was denkt Allah über die Selbstmordattentäter? Durch ihre wiederholte Einmischung in die französische Kopftuchdebatte, durch ihren mutigen Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen im Islam, aber vor allem durch ihre polemischen Essays über die Gefahren des Islamismus, wurde die iranische Autorin Chahdortt Djavann in Frankreich zu einer Bestsellerautorin. In ihrem Essay "Was denkt Allah über Europa?" entlarvt sie die Unterwanderungsstrategien islamischer Fundamentalisten in Europa und weckt jenseits von Terror und Gewalt das Bewußtsein für jenen geheimen Dschihad, der sich demokratischer Strukturen bedient und den Schleier als wichtigste Waffe einsetzt, um im Europa des 21. Jahrhunderts an Macht und Einfluß zu gewinnen.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 17.03.2005

Nun wird auch in Deutschland über Kopftuchzwang, Ehrenmorde und Islamismus gestritten, wobei diese Debatte für Eberhard Seidel etwas Hysterisches hat, das die Gefahr mit sich bringt, alle Angehörigen der islamischen Bevölkerung an den Pranger zu stellen. Als ausgesprochen wohltuend empfindet er deshalb die ruhige aber entschiedene Argumentationsweise der französischen Anthropologin Chahdortt Djavann, die sich seit Jahren in der Kopftuchdebatte für den französischen Laizismus stark macht. Djavann weise"schlüssig" nach, wie sich die Islamisten die Kopftuchdebatte als Unterwanderungsstrategie zunutze machen und die Vertreter von kulturrelativistischen Positionen genau darauf hereinreinfallen würden. Djavann argumentiere "schlüssig" und unaufgeregt, vor allem verfalle sie nicht in antiarabische oder antitürkische Ressentiments, wie Seidel wohlwollend betont.