Dieses Buch ist ein Plädoyer, den Respekt vor Grenzen zu verlieren. Es verbindet die Erlebnisse eines Reisenden und Journalisten mit Einsichten in Politik, Kultur und Gesellschaft von Grenzregionen. Ob im Nahen Osten, in Lateinamerika, auf dem indischen Subkontinent oder auf dem Balkan: Carsten Wieland erzählt die Eindrücke eines Reporters jenseits der Tagesberichterstattung, Kuriositäten am Rande von Konflikten, menschliche Tragik, aber auch Freude. Im Grenzland unterscheiden sich die politische und die menschliche Perspektive oft deutlich voneinander
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 16.05.2008
Der Reportageband "Im Grenzland" des deutschen Journalisten Carsten Wieland war für den Rezensenten Konrad Watrin eine gut geschriebene, kenntnisreiche Lektüre. Wielands Reportagen seien vom "Ideal des Kosmopolitismus" geleitet. Die sensiblen Berichte, z.B. über die Kalash, einen vom Aussterben bedrohten, nicht-muslimischen Stamm zwischen Afghanistan und Pakistan, oder über die Kommunikationsmittel und -wege junger Drusen, bezeichnet der Autor selbst als einen Beitrag zur "Geschichte von unten". Für den Rezensenten eine Pflichtlektüre neben den allbekannten Geschichten "alter Männer", die das Bild des Balkans, Lateinamerikas u.a. geprägt haben.
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