Eine Tochter auf der Suche nach den Frauen ihres Vaters. Nach Liebe, Sex und der richtigen Vergangenheit. Eine Familiengeschichte aus dem Adel. Eine Beziehungsgeschichte von heute. In 276 Shortcuts.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.11.2000
Verena Auffermann fasst dieses Buch mit sehr spitzen Fingern an. Sie beschreibt es als Geschichte einer Frau, die sich an ihrem Vater, der offenbar zahlreiche Geliebte hatte, rächt, indem sie sich nun ihrerseits mit verheirateten Männern liiert. `Die schlimmste Rache, die ich nehmen konnte, habe ich geübt. Ich wurde wie mein Vater`, zitiert Auffermann aus dem Buch. Doch scheint sie die Geschichte ziemlich banal zu finden. Keine "Gesellschaftsanalyse", kein "Humor", nur Gejammer über einen ignoranten Vater, der die arme Erzählerin "verkorkst" hat. Hoffentlich hat das Schreiben des Buchs, mit dem die Autorin offenbar ihre eigene Familiengeschichte aufarbeitet, wenigstens seinen "therapeutischen" Zweck erfüllt, bemerkt die Rezensentin spitz.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…