Eine Tochter auf der Suche nach den Frauen ihres Vaters. Nach Liebe, Sex und der richtigen Vergangenheit. Eine Familiengeschichte aus dem Adel. Eine Beziehungsgeschichte von heute. In 276 Shortcuts.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.11.2000
Verena Auffermann fasst dieses Buch mit sehr spitzen Fingern an. Sie beschreibt es als Geschichte einer Frau, die sich an ihrem Vater, der offenbar zahlreiche Geliebte hatte, rächt, indem sie sich nun ihrerseits mit verheirateten Männern liiert. `Die schlimmste Rache, die ich nehmen konnte, habe ich geübt. Ich wurde wie mein Vater`, zitiert Auffermann aus dem Buch. Doch scheint sie die Geschichte ziemlich banal zu finden. Keine "Gesellschaftsanalyse", kein "Humor", nur Gejammer über einen ignoranten Vater, der die arme Erzählerin "verkorkst" hat. Hoffentlich hat das Schreiben des Buchs, mit dem die Autorin offenbar ihre eigene Familiengeschichte aufarbeitet, wenigstens seinen "therapeutischen" Zweck erfüllt, bemerkt die Rezensentin spitz.
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