Brigitte Sokop

Jene Gräfin Larisch

Marie Louise Gräfin Larisch-Wallersee. Vertraute der Kaiserin - Verfemte nach Mayerling
Cover: Jene Gräfin Larisch
Böhlau Verlag, Wien 2006
ISBN 9783205774846
Gebunden, 592 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Mit 88 schwarz-weiß Abbildungen. Marie Louise Elisabeth, Freiin von Wallersee, verehelichte Gräfin Larisch, die Nichte der Kaiserin Elisabeth von Österreich, führte ein an dramatischen Ereignissen reiches Leben. Sie wurde als uneheliches Kind einer kleinen Schauspielerin geboren. Ihr Vater, ein Herzog, hat sie erst eineinhalb Jahre später legitimiert und - abgesondert vom Hof - streng bürgerlich erzogen. Der "wilde Spross" am Stammbaum der Wittelsbacher fand liebevolle Aufnahme bei der kaiserlichen Tante, die sich aus dem bayrischen Landmädel eine Vertraute, Reisebegleiterin, eine ihr an Schönheit und in der Reitkunst ebenbürtige Freundin formte. Von den Wittelsbachern beiseite geschoben, wurde Marie Louise auch im österreichischen Adel nur ihrer Beziehung zum Kaiser wegen wohl oder übel akzeptiert; über ihre Herkunft rümpfte man auch die Nase, als sie den Grafen Georg Larisch-Moennich ehelichte und damit "zur Gesellschaft" gehörte. Im Bestreben, es allen recht zu machen, gab sie sowohl den Wünschen des Kronprinzen Rudolf als auch denen der Baronesse Mary Vetsera nach, arrangierte einige Treffen und deckte beider Aktivitäten. Die ungeplanten - und ungewollten - Folgen gingen als die "Affäre von Mayerling" in die Geschichte ein.
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