Aus dem Serbischen von Katharina Wolf-Griesshaber. Illustratoinen von Christian Thanhäuser.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.03.2009
Wunderbar gefallen hat Ilma Rakusa dieses kleine Buch des serbischen Erzählers und Essayisten Bora Cosic. In den Erinnerungen an die Nachkriegsjahre in Belgrad, das Leben des Ich-Erzählers, seiner Freunde und Bekannten findet sie wie in Cosics Romanen eine Fülle von "phantastischen Begebenheiten" und "skurrilen Szenen". Sie hebt hervor, dass der Autor auch hier wieder seinen Sinn für Komik, für die satirische Aufbearbeitung der Absurditäten des Daseins unter Beweis stellt. Gleichwohl vernimmt sie bei Cosic diesmal vermehrt Wehmut und "elegische Töne".
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…