Birand Bingül

Ping. Pong

Roman
Cover: Ping. Pong
Droemer Knaur Verlag, München 2002
ISBN 9783426615232
Broschiert, 357 Seiten, 8,90 EUR

Klappentext

Hakim ist der Held dieser Geschichte - das heißt: So viel Held, wie man als Fünftliga-Tischtennisspieler und Aushilfs-Radiomoderator sein kann. So viel Held, wie man bleibt, wenn der beste Freund einem die Freundin ausspannt. So viel Held, wie man wäre, wenn die hübsche Haushaltshilfe einen ernst nehmen und nicht laufend mit türkischen Sinnsprüchen bombardieren würde. So viel Held, wie man eben ist, wenn das Leben mit einem Pingpong spielt.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.09.2002

Für den Romanerstling von Birand Bingül über die Lebenskrise eines 27-Jährigen Radiomoderators und begeisterten Tischtennisspielers hat Ulrich Noller viele lobende Worte übrig. Der Anfang sei "witzig" und "aufgekratzt", der Fortgang der Geschichte stimme aber schnell "nachdenklich" und "ernst". Bingül, der mit einer ganzen Reihe auffälliger Parallelen zu seinem Protagonisten Hakim aufwarte, habe einen "deutsch-türkischen Bildungsroman" geschrieben, der sämtliche Merkmale eines "klassischen Debütromans" trage: in den Einzelheiten ein bisschen zu "überdreht und wortreich", aber im Ganzen "leidenschaftlich und überzeugend", "spannend und authentisch", meint der Rezensent. Das sei auch nicht verwunderlich, denn schließlich arbeite auch der Autor beim WDR-Multikultisender "Funkhaus Europa", sei ebenfalls Endzwanziger und spiele gerne Tischtennis.
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