Im Durchgang durch die Geschichte von den Anfängen des Christentums bis zum Ausgang des Mittelalters beschreibt und erläutert das Buch auf aktuellem Forschungsstand die theologische Reflexion über Armut und Reichtum, Arbeit und Betteln. Dieser Band stellt dar, wie sich die Praktiken des Helfens und die Einrichtungen der Hilfe wandelten. Beeindruckende Zeugnisse der Nächstenliebe zeigen sich ebenso wie die Grenzen des Helfens. Es begegnen Retter der Armen und Reiche und Mächtige, die Arme unterdrückten und ausbeuteten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.04.2017
Raphaela Schmid findet das Projekt einer Überblickdarstellung christlicher Armenfürsorge von den Anfängen bis zum Ende des Mittelalters gewagt. Dass Bernhard Schneider seine Quellen gut auswählt, kann sie verstehen, auch, dass dabei manches Herausragende unter den Tisch fällt. Lesenswert erscheint ihr der Band allemal. So folgt sie dem Autor interessiert durch Epochenabschnitte über theologische Reflexion und konkrete Beispiele des Helfens, von der Grundlegung in der Bibel bis zum Boom institutionalisierter Fürsorge im Hochmittelalter. Die Veränderungen der Armenfürsorge im Wandel der Zeit beschreibt ihr der Autor genau.
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