Bernhard Keller

Spiel im Dunkeln

Roman
Cover: Spiel im Dunkeln
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005
ISBN 9783100495150
Gebunden, 288 Seiten, 15,00 EUR

Klappentext

Eine Liebesgeschichte: Nora ist Striptease-Tänzerin in einer Diskothek, sie sieht perfekt aus, beherrscht das Spiel mit der Neugier und der Lust des Publikums. Es ist ihr letzter Abend, sie wird aufhören. Wird Schluss machen mit diesem Leben. Lennart hat ihre Entführung präzise geplant. Er sperrt sie in den Bunker, er sorgt für sie und besitzt sie. Und er trifft auch ihre Mutter, die von alldem nichts ahnt... Ein Spiel im Dunkeln, ein Kampf um Macht und Nähe.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 06.08.2005

Der Rezensent Christoph Schröder ist fasziniert von diesem Debütroman, der ganz ohne Pathos und Moral in eine kranke Seele blickt: "Das Böse ist, anders als in vergleichbaren Fällen, keineswegs banal, sondern, viel beunruhigender, vollkommen normal und mithin überall." Schröder gefällt, wie die Geschichte ausbalanciert und austariert ist. Ihn beeindrucken die "überraschenden gedanklichen Wendungen", die der Autor seinen Protagonisten immer wieder vollziehen lässt. Und auch die Pointe des Ganzen, die Motivation, die seinen Protagonisten antreibt, findet Schröder ebenso überraschend wie schlüssig.
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