Mit 17 Abbildungen. Das Werk gliedert sich in drei Teile. Im ersten großen Abschnitt, den Darstellungen finden sich "Erinnerungen" von Susanne Miller, Dietrich Berwanger, Peter Glotz, Jan Tonnemacher, Andreas Wosnitza und Fritz Eberhard selbst sowie eine Chronik von Stefan Graf Finck von Finckenstein; im zweiten Teil schließen sich "Untersuchungen" an. Der dritte Teil bietet erstmals eine Fritz Eberhard-Bibliographie, die die Untergrundspublizistik vollständig und die Exilpublizistik weitgehend erfasst. In den übrigen Lebensabschnitten berücksichtigt sie auch Hörfunksendungen sowie Fernsehbeiträge. Eine ausführliche Literaturliste zu allen Themen des Sammelbands, ein Autorenverzeichnis und ein Personenregister schließen den Band ab.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.11.2001
Ulrich Lappenküper ist von dem Sammelband über Fritz Eberhard deshalb so beeindruckt, weil er wissenschaftliche Pionierarbeit dokumentiere und den 1982 verstorbenen Eberhard wieder aus der "wissenschaftlichen Versenkung" hole. In einem ersten Teil des Buches findet der Leser "persönliche Erinnerungen von Mitstreitern und Schülern sowie autobiografische Texte Eberhards", woraufhin "elf lesenswerte Untersuchungen" folgen, welche die journalistische, politische und akademische Tätigkeit Eberhards darstellen, so Lappenküper. Der zweite Teil des Bandes enthält Zeugnisse zu Eberhards Leben und Werk und in einem dritten Teil befindet sich neben einer Eberhard-Bibliographie auch - eine wissenschaftlich äußert nützliche - Übersicht, aus der sich Eberhards journalistische Beiträge zu Printmedien, Hörfunk und Fernsehen erschließen lassen. Ulrich Lappenküper erwähnt nicht, dass der Herausgeber derzeit als Professor am Institut für 'Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaft' (IKK) an der Freien Universität Berlin tätig ist. Dieser Hinweis gibt vielleicht Aufschluss über die inhaltliche Akzentuierung des Buches.
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