Benji ist plötzlich wie verwandelt. Er nennt seinen Freund Shabi einen Verräter und versteckt sich vor ihm. Was ist los? In der Schule verschwindet ständig Geld und auch Shabis schwarze Schatulle mit den bunten Zeichenstiften ist plötzlich weg. Hat Benji etwas damit zu tun? Shabi versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, und lernt dabei Joli, in die er heimlich verliebt ist, näher kennen. Ein aufregendes Versteckspiel beginnt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Christine Knödler ist unzufrieden mit diesem ersten Kinderbuch der als Autorin literarischer Krimis bekannten israelischen Schriftstellerin. Die Handlung: Benji, Sohn von Neueinwanderern nach Israel, ist einsam und wird zusätzlich drangsaliert - aber von wem? Sein Freund Schabi macht sich daran, ihm zu helfen, hat aber selbst Probleme, - und der böse Bube entpuppt sich am Ende als Superstar der Schule: Täter sind Opfer und manchmal auch umgekehrt. Obwohl das als Thema von großer Sprengkraft ist, bietet Gur am Ende nur "Sinnstiftung statt Realität", schreibt die etwas enttäuschte Rezensentin.
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