Klappentext

Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch NEINhorn nennt. Eines Tages bricht das NEINhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus. Es trifft einen Waschbären, der nicht zuhören will, einen Hund, dem echt alles schnuppe ist, und eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt. Die vier sind ein ziemlich gutes Team. Denn sogar bockig sein macht zusammen viel mehr Spaß.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 23.10.2019

Kim Kindermann versichert: Es gibt keine Botschaft in diesem herrlich komischen Bilderbuch von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn. Oder doch? Das sollen die Leser mal schön selbst herausfinden, meint Kindermann und berichtet einstweilen davon, wie goldig das renitente NEINhorn und seine Kumpanen, die KönigsDOCHter, der NahUND und der WASbär, rüberkommen. Dauermotzen kann auch lustig sein, so Kindermann. Klings Wortwitz und Henns detailreiche, in sich widersprüchliche Buntstiftzeichnungen machen zwar kein Musterkinderbuch, meint Kindermann, aber wer will denn so was auch.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 15.10.2019

Das Neinhorn ist ganz nach dem Geschmack des Rezensenten Thomas Stillbauer. Marc-Uwe Kling huldigt in dieser Fabel der Widerborstigkeit, wenn er vom jungen Einhorn erzählt, das keine Lust mehr auf schimmrige Silberseen, Sonnenhügel und Zauberwälder hat. Stattdessen macht es sich auf den Weg nach Nirgends, wo es lauter Lebewesen begegnet, die auch nicht ständig froh und glücklich sind. Stillbauer findet die Geschichte nicht nur amüsant, sondern auch lehrreich.   
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