Aus dem Englischen von Manfred Allie und Gabriele Kempf-Allie. Eine junge Frau zu ihren Eltern, untere Mittelschicht im Londoner Vorort: "Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Ich heirate, die schlechte: Er ist Perser. Und Übrigens: Er hat bereits zwei Frauen." Ein Roman über Liebe, Essen und die Faszination des Fremden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.08.2008
Ein sehr buntes und rasantes Buch hat Verena Mayer da gelesen. Anthony McCartens Parallelgesellschaftpanorama "Englischer Harem" handelt von lebenslustigen Kellnerinnen, sehr britischen Exil-Iranern, Verfolgungsjagden und multikulturellen Patchwork-Familien. Als unterhaltsame temporeiche Komödie beginnend, wende sich der Roman im Laufe der Handlung jedoch in eine "düstere Bestandsaufnhame Englands", stellt die Rezensentin fest. Ein herausragendes Gespür für Effekte und jede Menge Einfallsreichtum attestiert sie dem Autor, dessen Erzählweise eindeutig filmisch inspiriert sei, wie Mayer feststellt, die sich nur an den Dialogen stört, die ihr manchmal einer englischen Sitcom entsprungen zu sein scheinen.
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