Klappentext

8 CDs, 551 Minuten. Gelesen von Johannes Steck. Aus dem Englischen von Michael Windgassen . Das Perigord ist nicht nur ein Gourmet-Paradies, sondern auch ein phantastischer Boden für Spitzenweine. Der kalifornische Weinunternehmer Bondino ahnt es, und er hat große Pläne: Er will das ganze Tal aufkaufen und verspricht, dem Perigord seinen einstigen Rang als Heimat von Grands Crus zurückzugeben - unter gewissen Bedingungen. Saint-Denis hat die Qual der Wahl - beschauliche Idylle bleiben oder Sitz einer modernen Weinindustrie werden, mit vielen neuen Arbeitsplätzen. Der Streit darüber ist erbittert, und sogar die alte Freundschaft von Bruno, Chef de police, und dem Bürgermeister droht darüber zu zerbrechen. Als eine Leiche in einem Weinfass gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 01.09.2010

Alexander Kissler hebt sein Weinglas aus Anlass dieses von Johannes Steck eingelesenen Krimis aus dem Perigord. Dabei geht es in Martin Walkers Roman gar nicht so sehr um die Todesfälle im beschaulichen Saint-Denis, sondern eher um Trüffelomelette, Tarte und Rosenknospenmarmelade, um Wochenmärkte und herzliche Langsamkeit, kurz: ums Französisch-Atmosphärische. Wie Steck allerdings die verschiedenen Rollen bedient, wie er flötet, großmäulig spricht und den Märchenonkel gibt - das hat Kissler ziemlich beeindruckt. Trotz aller Betulichkeit, die Walkers verschlungene Erzählsweise noch verdoppelt, wie der Rezensent findet.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2010

Einen "Genusskrimi" nennt Peter Lückenmeier den zweiten Roman von Martin Walker, der jetzt als Hörbuch vorliegt. Für Krimifreunde, die Spannung erwarten, scheint dem Rezensenten das Werk ungeeignet, wimmelt es hier doch nur so von Nettigkeiten. Die Geschichte um den ebenso smarten wie netten Polizeichef von Saint-Denis plätschert nach seiner Einschätzung undramatisch dahin, ohne den Hörer irgendwann zu packen. Dass Lückenmeier das Hörbuch dennoch nicht vor Ende ausgeschaltet hat, liegt am Sprecher Johannes Steck, der seine Sache "ausgezeichnet" gemacht habe. Sein Fazit: Wer "gute Laune, Heiterkeit und die Beschreibung von Wein und Mahlzeiten" zu schätzen weiß, wird mit Walkers "Crand Cru" etwas anzufangen können.
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