Die Rezensenten mögen über sich über McEwans jüngsten Roman "Saturday" streiten wie sie wollen, befindet Rezensent Maik Söhler, die Geschichten in der vorliegenden Neuausgabe, eine Kombination aus den Bänden "Zwischen den Laken" und "Erste Liebe, letzte Riten", versammeln zweifellos die "schönsten" Erzählungen McEwans. Alle wurden sie in den Jahren 1980 und 1982 geschrieben, und alle handeln von persönlichen Veränderungen, die meist im Spätsommer beginnen und im Herbst enden. Hier sei ein anderer McEwan als der Romanschriftsteller zu entdecken. In diesen frühen kleineren Texten interessiere sich McEwan für den Alltag, dessen Enttäuschungen und unverhofftes Glück. Und immer wieder gelängen McEwan Sätze, die die ganze Geschichte enthielten, Sätze von der gleichen "Unmittelbarkeit, Kälte und Härte", wie sie McEwans Prosa insgesamt ausstrahlen. Und obwohl der Rezensent eine ganze Menge an "Brüchen" und "Sprüngen" entdeckt, erscheinen die Geschichten für sich jeweils auf "angenehme Weise hermetisch".
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…