Aus dem Englischen von Peter Baumann. Mama hat sich zum Geburtstag einen Besuch im Museum gewünscht, und so trottet die ganze Familie eher schicksalsergeben denn freudig erregt in den Kunsttempel. Papa reißt seine üblichen Witze und steht wie die Kinder ziemlich ratlos vor den Kunstwerken. Dann aber zeigt ihnen Mama, dass manche Bilder spannende Geschichten erzählen, und die Familie entdeckt spielerisch, dass Bilder immer auch Seh-Stücke, Übungsstücke für genaues Hinsehen, sind. Auf der Heimfahrt im Zug spielt Mama mit den Kindern ein spannendes Malspiel, das schon ihr Papa mit ihr gespielt hat und regt damit die Leser an, das Formenspiel gleich selber auszuprobieren.
Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…