Aus dem Englischen von Peter Baumann. Mama hat sich zum Geburtstag einen Besuch im Museum gewünscht, und so trottet die ganze Familie eher schicksalsergeben denn freudig erregt in den Kunsttempel. Papa reißt seine üblichen Witze und steht wie die Kinder ziemlich ratlos vor den Kunstwerken. Dann aber zeigt ihnen Mama, dass manche Bilder spannende Geschichten erzählen, und die Familie entdeckt spielerisch, dass Bilder immer auch Seh-Stücke, Übungsstücke für genaues Hinsehen, sind. Auf der Heimfahrt im Zug spielt Mama mit den Kindern ein spannendes Malspiel, das schon ihr Papa mit ihr gespielt hat und regt damit die Leser an, das Formenspiel gleich selber auszuprobieren.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…