Mit 250 Farbabbildungen. Wahre Meisterwerke vielfarbiger Mosaiken wurden seit der Renaissance in Italien aus wertvollem Stein geschaffen und traten von dort ihren Siegeszug durch Europa an. In opulenten Abbildungen erschließt sich hier die faszinierende Schönheit italienischer Prunkarchitektur und höfischer Möbelkunst.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.12.2005
Die Galerie an Superlativen mit denen "G.K." um angemessene Lobesworte gerungen wird, beginnt schon bei der Autorin des "Prachtbildbandes". Annamaria Giusti sei die "beste Kennerin" der Kunst des "ornamentalen Ineinanderarbeitens von Farbsteinen". Im Rom des sechzehnten Jahrhunderts habe sich nach antiken Vorbildern die neue Technik "Pietra Dura" entwickelt und ihre erste Blüte gehabt, bis sie dann von der Florentiner Manufaktur "Opificio delle Pietre Dure" zu ganz neuen "malerischen, ja illusionistischen" Dimensionen verfeinert worden sei. Der Band zeige in bestem Farbdruck die "spektakulärsten Kunstwerke" von 1550 bis 1880.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.2005
Entzückt ist Eberhard Rathgeb von diesem Buch über die im sechzehnten Jahrhundert in Rom und in Florenz aufblühende Kunst der Steinarbeiten, das die italienische Kunsthistorikerin Annamaria Giusti nun vorgelegt hat. Er schwärmt von den "prachtvollen Kunststücken", die in ihrem Buch zu bewundern sind, staunt über die "handwerkliche Virtuosität" der Skulpteure und äußert seine Wehmut darüber, dass diese Kunst im 19. Jahrhundert verloren ging. Giusti erzähle die Geschichte der Steinarbeiten mit jenem glitzernden Detailreichtum, der den Leser für den Zeitraum der Lektüre in in das historische Umfeld eintauchen lasse. Erfreulich findet er auch den kurzen Anhang, in dem die Autorin erklärt, wie diese "Wunder in Stein" hergestellt wurden.
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